Soziale & Politische Bildung

Weltbilder

Unsere Schulen sind bunt und vielfältig!

Schon lange ist es gesellschaftliche wie schulische Normalität, mit Menschen verschiedenster Kulturen und Weltanschauungen zusammen zu leben und zu arbeiten. Kinder und Jugendliche begegnen dieser abwechslungsreichen Mischung – anders als viele Erwachsene – zunächst mit Neugier und Freude.

Sie haben das Bedürfnis, Neues zu entdecken und verschiedene Identitäten auszuprobieren. Dabei geht es für Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund oftmals auch um die Frage nach Heimat, Fremdheit, Gruppenzusammenhalt und den Umgang mit bewussten und unbewussten Ängsten und Vorurteilen gegenüber Unvertrautem.

Ziel des Projektes ist es, sich mit den Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 bis 8 auf spielerische Art und Weise über ihre eigene Lebenswelt auszutauschen und ihnen einen Einblick in fremde Weltbilder zu vermitteln, um so Verständnis und Interesse für die menschliche Vielseitigkeit im Schulalltag anzuregen.

Gleichsam geht es aber auch darum, zu verinnerlichen, welche menschlichen Werte im Umgang miteinander – gleich welchen kulturellen Ursprungs – für ein achtsames Miteinander wichtig sind. Durch Methoden des interkulturellen Lernens können die Schülerinnen und Schüler in einem Raum des spielerischen Ausprobierens erleben, wie es sich anfühlt in einer „fremden Haut“ zu stecken und zum anderen ihrer eigenen Kultur näher auf die Spur zu kommen.

Durch handlungspädagogische Zugänge zu den Themen Migration, Integration sowie Diskriminierung/Vorurteile soll den Schülerinnen und Schülern Raum gegeben werden, sich auf altersgerechte Art mit diesen Themen auseinanderzusetzen und somit ihre interkulturelle Kompetenz zu schulen.

 

Maximal 15 Teilnehmer

45 / 60 Minunten für ein Halbjahr

Weiterführende Schule: 6. - 10. Klasse

Klassenraum, Overheadprojektor, Tafel

 

Einmischen statt Aufmischen!

Immer häufiger wird in den Medien, aber auch von Seiten der Lehrerinnen und Lehrer, der Eltern sowie der Schülerinnen und Schüler über Situationen berichtet, in denen Kinder und Jugendliche im Schulalltag Hänselei bis hin zu Mobbing erleben.

Persönliche Unsicherheiten oder Schwierigkeiten im Umgang miteinander werden negativ auf andere Personen oder Personengruppen verschoben. Dadurch entstehen Konfliktsituationen, die oft in Form von anhaltender Diskriminierung und Gewalt eskalieren.

Ziel des Projektes ist es, die Schülerinnen und Schülern zu einem wohlwollenden Umgang untereinander anzuregen und ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Konfliktsituationen durch streitschlichtendes und couragiertes Verhalten umgangen bzw. friedvoll für alle Beteiligten gelöst werden können.

Die Teilnehmenden des Projektes sollen durch praktisches Ausprobieren (bspw. in Rollenspielen) ihre Handlungsstrategien in Ausgrenzungs- und Mobbingsituationen spielerisch erweitern, um so die Kompetenz zu erwerben, in konfliktgeladenen Situationen als Opfer oder Beobachter konstruktiv in das Geschehen einzugreifen. Das soziale Klima in der Schule soll somit insgesamt gestärkt werden.

Das Projekt kann die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zu mehr Selbstbewusstein, einem positiven Miteinander und Zivilcourage im Schulalltag anregen, erfüllt aber keinesfalls therapeutische Zwecke.

 

Maximal 15 Teilnehmer

45 / 60 Minuten für ein Halbjahr

Weiterführende Schule: 5. - 7. Klasse

Klassenraum, Overheadprojektor, Tafel

 

 

Sie haben Interesse an diesen Projekten? Sprechen Sie uns an!

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